Wie arbeite ich?

Im Rahmen der psychotherapeutischen Ausbildung wird nach einer allgemeinen Ausbildung als Spezialisierung eine psychotherapeutische Methode ( “Schule“) erlernt. Ich habe mich dabei für die Methode der systemischen Familientherapie entschieden und möchte Ihnen die grundlegenden Gedanken dieser psychotherapeutischen Richtung vorstellen. 

Leitideen:

  • Therapie und Beratung können keine gezielten Verhaltensänderungen von außen herbeiführen, sondern stellen nur ein Anregungspotential für die Selbstveränderung dar.
  • Ich frage vordringlich nach Ressourcen und in diesen suchen wir gemeinsam nach Ansatzpunkten für Lösungen. 
  • Das Ziel der systemischen Familientherapie ist es, mit den Klient_innen gemeinsam Lösungswege für ihre Probleme zu finden und die Klient_innen dabei zu begleiten diese Lösungswege zu gestalten.

Psychotherapeutische Haltung 

In der systemischen Familientherapie suche ich nach Bedingungen, mit deren Hilfe die Klient_innen ihre Ressourcen aktivieren können, um in Selbstorganisation zu ihren Zielen zu gelangen. Ich gehe von der Autonomie der Rat- und Hilfesuchenden aus. Diese werden als „Expert_innen ihrer selbst“ betrachtet. Den Klient_innen gegenüber bemühe ich mich um eine Haltung des Respekts, der Unvoreingenommenheit, des Interesses und der Wertschätzung für bisherige Lebensstrategien. 


Methoden 
Die Methoden der systemischen Psychotherapie sind vielfältig. Dazu zählen neben Fragetechniken auch kreative Methoden, wie Familienskulpturen und Aufstellungen, die Arbeit mit dem Familienbrett,  die Anregung von „Hausaufgaben“,  sowie Rituale und Metaphern. 

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